Großeinsatz der Feuerwehren der Stadt 

Am Abend des 17. März war das Gebiet entlang der Lauter in Mihla und um die Regelschule von zahlreichen Blaulichtfahrzeugen erhellt. Großeinsatz aller Wehren der Stadt. Viel Unruhe bei den Anwohnern. Was war geschehen, was ist bisher bekannt? 

In den Abendstunden bemerkten Anwohner eine Eintrübung des Wassers der Lauter. Aus einem in die Lauter mündenden Kanal trat dies aus. 

Die Leitstelle des Kreises wurde informiert. Verdacht auf eine Ölhavarie. Alle Wehren der Stadt rückten aus. Stadtbrandmeister Thomas Andres übernahm gemeinsam mit dem Kreisbrandmeister und den Wehrführern die Leitung des Einsatzes.

Während die beiden Stützpunktwehren Creuzburg und Mihla begannen Ölsperren in der Lauter zu errichten und die festgestellte Eintrübung des Wassers zu binden, waren die Wehren aus Frankenroda und Ebenshausen entlang der Werra unterwegs, um am und auf dem Fluss weitere Eintrübungen zu lokalisieren. 

Mitarbeiter des Abwasserverbandes rückten an. Die Ursachensuche begann. Die Polizei begann ebenfalls mit ihren Untersuchungen und das Umweltamt wurde informiert. 

Nach gut zwei Stunden konnten schließlich die Einsatzkräfte abgezogen werden. Das Schlimmste war verhütet und einige der Sperren verblieben über Nacht in der Lauter. Ein undichter Öltank, zunächst in der Schule vermutet, konnte dann als Ursache ausgeschlossen werden. 

Am nächsten Morgen gingen dann die Nachforschungen über das tatsächliche Geschehen weiter. Ergebnisse liegen noch nicht vor. 


Die in der Lauter aufgetretene Ölschicht wurde gebunden und abgesaugt. 

          
Die Feuerwehren errichteten Öl- und Wassersperren in der Lauter. Fotos FFW Mihla. 

- Amt Creuzburg -